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Kabeljau

Kabeljau

Beschreibung

Den Kabeljau erkennt man auf den ersten Blick an der hellen Seitenlinie, die an beiden Seiten vom Maul bis zur Schwanzflosse verläuft. Der durchschnittliche Kabeljau bringt bei 60 cm Körperlänge ca. 2,5 kg auf die Waage. Er kann aber durchaus einen ganzen Meter lang und bis zu 40 kg schwer werden. Dafür müsste er große Portionen seiner Lieblingsspeise vertilgen: Krebse, kleine Fische, Watt- und Ringelwürmer. Er ist zudem kannibalistisch veranlagt und schreckt auch vor Verzehr  junger Artgenossen nicht zurück.
Der Kabeljau ist dafür bekannt, dass er sehr stark auf Umwelteinflüsse reagiert. Er wandert beispielsweise zügig in kältere Regionen ab, sobald ihm die Wassertemperatur zu hoch wird.

Seine Heimat ist der Nordatlantik von Norwegen bis Kanada. Kabeljau schwimmt auch in der Ostsee, dann wird der identische Fisch allerdings „Dorsch“ genannt.

Fangmethoden  

Kabeljau wird in erster Linie mit Schleppnetzen gefangen, deutlich seltener per Leinenfang. Inzwischen ist Kabeljau auch aus Aquakultur erhältlich.

Saison  

Kabeljau schmeckt wie die meisten Seefische in den kühleren Jahreszeiten am besten, dann hat er besonders angenehm festes Fleisch.

Geschmack  

Zartes und dennoch festes Fleisch mit dezenter Salznote und einem sehr geringen Fettgehalt. Kabeljau erfreut sich einer großen Beliebtheit, sowohl als Frischfisch, tiefgekühlt oder stark gesalzen und getrocknet als „Bacalao“.

Zubereitung

Klassischerweise wird Kabeljau pochiert, also in heißem aber nicht kochendem Wasser gegart. Er sollte an der Gräte noch fest und auch außen nicht zu weich sein, damit er den Weg vom Kochtopf zum Teller heil übersteht. Am besten gart man den Kabeljau mit Haut, dann zerfällt sein schuppenartiges Fleisch nicht so leicht. Kabeljau eignet sich auch hervorragend zum Braten auf der Hautseite, sowie zum Überbacken oder Dämpfen. Beim Grillen würde er allerdings zerfallen.

Schon gewusst...

... dass ein Kabeljauweibchen bis zu 9 Millionen Eier pro Laichzeit legt? Apropos Fortpflanzung: bei den Japanern gilt die Samenflüssigkeit, bzw. die Samendrüse des männlichen Kabeljaus als besondere Delikatesse. Und zwar roh verzehrt!
... dass von 1958-1977 drei „Kabeljaukriege“ um die ertragreichen Fangebiete um Island herum ausgetragen wurden? Die gewaltsamen Auseinandersetzungen – vornehmlich zwischen der isländischen Küstenwache und britischen Fischfangschiffen – beschränkten sich glücklicherweise darauf, dass Netze gekappt und Schiffe gerammt wurden.

02. Februar 2016

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