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Saibling

Saibling

Beschreibung

Saiblinge gehören zur Familie der Lachsfische (Salmonidae). Man unterscheidet verschiedene Arten, unter anderem Bachsaibling, Wandersaibling und Seesaibling.
Saiblinge haben schlanke, langgestreckte Körper, flache Köpfe, weite Mundspalten und – wie für Lachsfische typisch – kurz vor der Schwanzflosse eine sogenannte Fettflosse. Bei der Farbgebung gibt es Variationen von anthrazitfarben über olivgrün bis orange. An den Seiten ist in der Regel eine helle Linie zu erkennen. Seesaiblinge haben zusätzlich kleine gelb- bis rostbraune Flecken am ganzen Körper. Je nach Art werden Saiblinge bis zu 30 Zentimeter lang und 1 Kilogramm schwer. Als Jungtiere sind Saiblinge im Schwarm, später als Einzeltiere unterwegs.

Vorkommen

Saiblinge stellen hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Es muss kalt, sauerstoffreich und sehr sauber sein. Sie sind in den Küstengewässern und in den Zuflüssen des nördlichen Eismeeres zu finden. Der Seesaibling kommt auch in tiefen, kalten Seen der Britischen Inseln, in den Alpenländern, in Skandinavien, Island, im Norden Russlands, Japans und Nordamerikas vor. Saiblinge wurden außerdem erfolgreich in verschiedenen europäischen Gewässern eingesetzt. In Deutschland wird der Saibling auch gezüchtet.

Fangmethoden

Wild lebende Saiblinge werden in der Regel mit Hilfe von Stellnetzen gefangen.

Saison

Da die auf dem Markt angebotenen Saiblinge häufig aus Aquakultur stammen, sind sie das ganze Jahr über verfügbar.

Geschmack

Bachsaiblinge haben feines, schmackhaftes Fleisch, Seesaiblinge festes, lachsfarbenes Fleisch mit einem leicht mineralischen Eigengeschmack.

Zubereitung

Der Saibling eignet sich zum Räuchern, Braten, Grillen und Pochieren.

03. Februar 2016

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