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Seelachs

Seelachs

Beschreibung

Seelachse gehören zur Familie der dorschartigen Fische und sind eng mit dem Kabeljau verwandt. Jedoch ist ihr langgestreckter Körper um einiges eleganter. Der Seelachs hat eine perlgraue Färbung mit fast weißem Bauch und dunklem Rücken und ein – auch innen (!) – schwarzes Maul, weshalb er früher auch „Köhler“ genannt wurde. Sehr charakteristisch ist sein ausgeprägter Unterkiefer.
Seelachse leben am liebsten in Gruppen, die „Schulen“ genannt werden. Oft tummeln Sie sich zusammen mit dem eng verwandten Steinköhler und bevorzugen kältere bis gemäßigte Gewässer.
Der Seelachs ist ein Räuber, der sich hauptsächlich von Heringen und Sprotten ernährt und seine Beute zuweilen auch über weitere Strecken verfolgt. Die Jungtiere fressen bevorzugt den Fischlaich anderer Arten. Seelachse werden bis zu 70 Zentimeter lang. Allerdings gibt es auch Ausnahme-Exemplare, die eine Länge von bis zu 130 Zentimetern erreichen. Mit maximal 25 Jahren erreichen Seelachse ein recht hohes Alter.

Vorkommen

Hauptlebensraum des Seelachses ist der Nordatlantik. Dort schwimmt er vor Island, Norwegen und in der Nordsee und ist auch rund um Großbritannien zu finden.

Fangmethoden  

Seelachse werden in der Berufsfischerei meist mit Schleppnetzen gefangen, manchmal werden jedoch auch Stellnetze oder Angelgeräte benutzt. Neben Norwegen und Frankreich gehören die Farör Inseln, Großbritannien und Deutschland zu den wichtigsten Fangnationen.

Saison 

Prinzipiell ist Seelachs das ganze Jahr über erhältlich. Die Hauptfangsaison liegt allerdings zwischen Oktober und Februar.

Geschmack  

Der Seelachs zählt bei uns zu den beliebtesten Speisefischen. Sein festes Fleisch zeichnet sich durch einen sehr kräftigen und würzigen Geschmack aus.

Zubereitung

Das Fleisch des Seelachses lässt sich besonders gut zur Zubereitung von Fischfrikadellen verwenden. Auch als knusprig frittierter Backfisch oder im Fischstäbchen macht er sich gut. Seelachsfilets kann man hervorragend im Ofen garen, am besten auf einer „Unterlage“ aus Gemüse oder Kartoffeln. Und weil das Fleisch so schön fest ist, eignet es sich sogar zum Grillen. Am besten in einem Speckmantel als „Antihaft-Hülle“, dessen zusätzliche, kräftige Geschmacksnote der Seelachs gut vertragen kann.

Schon gewusst...

... dass Seelachs früher eher ein Ladenhüter war? Sein Fleisch ist im Rohzustand dunkel bis gräulich, was bei den Fischfans nicht besonders gut ankam – obwohl es beim Garen hell wird. Pfiffige Produktentwickler kamen daher auf die Idee, den Fisch einzufärben und als kostengünstigen „Lachsersatz“ zu vertreiben, was tatsächlich großen Anklang fand und bis heute erfolgreich vermarktet wird.

03. Februar 2016

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