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Forelle

Forelle

Beschreibung

Forellen zählen zu den lachsartigen Fischen. Es gibt unterschiedliche Arten von Forellen, die in Anlehnung an ihren Lebensraum und ihr Erscheinungsbild benannt werden. Meer- und Seeforellen sind sich optisch sehr ähnlich, wobei erstere vorwiegend in Salz- und letztere in Süßwasser leben. Sie ernähren sich beide hauptsächlich von kleinen Krebsen und Fischen. Bachforellen leben in kalten, fließenden Gewässern, Regenbogenforellen waren ursprünglich Salzwasserfische, werden heute aber in Süßwasser überwiegend gezüchtet. Diese beiden ernähren sich von Insekten, Schnecken und Würmern. Das Erkennungszeichen der Regenbogenforelle ist ihr seitlicher blassroter Streifen. Sie kann stattliche 70 Zentimeter erreichen und wiegt bis zu sieben Kilogramm.

See- und Bachforellen sind Süßwasserfische, die – auch aufgrund gezielter Verbreitung durch den Menschen – rund um den Globus zu finden sind. Meerforellen leben an den Küsten Europas, wandern aber zum Laichen die einmündenden Flüsse hinauf. Regenbogenforellen waren ursprünglich als Salzwasserfische an den Küsten Nordamerikas beheimatet. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden sie jedoch in Europa als Speisefisch auch in Süßwasserteichen gezüchtet.

Fangmethoden

Als Zuchtfisch wird die Forelle mit Netzen und Käschern aus den Teichen abgefischt. Sie ist aber auch ein beliebter Fang für Sport- und Freizeitangler.

Saison

Da die auf dem Markt angebotenen Forellen überwiegend Zuchtfische sind, werden sie das ganze Jahr über in gleich bleibender Qualität angeboten.

Geschmack

Das Fleisch der Forelle ist sehr zart, würzig und lässt sich recht gut entgräten, wobei die elastischen „Stehgräten“ im Rücken auch mitverzehrt werden können. Der individuelle Geschmack des Fisches hängt stark von der jeweiligen Wasserqualität seines Lebensraumes ab.

Zubereitung

Forellen eignen sich für fast jede Art der Zubereitung. Die Klassiker sind Räucherforelle, der gekochte Fisch als “Forelle blau” sowie die gebratene “Forelle Müllerin”. Letztere wird als ganzer Fisch mit Haut in Mehl gewendet und zunächst in Butterschmalz knusprig gebraten. Zum Schluss wird das Gericht mit einem Stich Butter abgerundet. Sehr gut kann man Forellen im Ganzen – nach Belieben mit Kräutern und Zitronenscheiben gefüllt – grillen oder im Ofen backen.

Schon mal probiert?

Forellen kann man auch ohne Profi-Equipment selbst räuchern: Einen Kochtopf mit gut schließendem Deckel (am besten aus Glas – für mehr Durchblick während des  Räucherns) wählen. Den Topfboden mit 2 EL schwarzem Tee oder einer Handvoll Heu bedecken. Nach Belieben einige Kräuterzweige oder Gewürze wie Wachholder oder Lorbeer zufügen. Einen Gemüsedämpfeinsatz in den Topf stellen und darauf die Forellenfilets mit einem passend geschnittenen Stück Backpapier legen. Topf mit dem Deckel verschließen und für 15–20 Minuten bei voller Hitze auf dem Herd räuchern. Das Filet vom Papier nehmen, nach Belieben von der Haut befreien und lediglich mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und gutem Olivenöl würzen. Sofort warm servieren.

Schon gewusst...

... das Forellen früher von Mönchen gezüchtet und schwermütigen Menschen als stimmungsaufhellendes Mittel verabreicht wurden? Ein früher Hinweis auf die Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren auf das psychische Gleichgewicht.

Tipps

Am besten schmeckt die Forelle noch warm, wenn sie gerade eben ganz frisch geräuchert wurde. Alternativ fertig gekaufte Räucherforelle vor dem Servieren leicht im Ofen anwärmen.

23. Januar 2015

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